Diagnostik von Gleichgewichtsstörungen

Bei der Ursachenfindung von Schwindel helfen eine Reihe von Untersuchungen: eine ausführliche Patientenbefragung zur genauen Definition der Schwindelzustände, die Überprüfung der Gleichgewichtsreflexe, der sogenannten vestibulospinalen Reflexe, eine Lage- und Lagerungsprüfung sowie eine thermische Labyrinthprüfung. Folgende Untersuchungsverfahren führen wir durch:

Der Video-Kopfimpulstest (vKIT)
Bei dieser neuartigen Untersuchung misst eine Kamera die Augenbewegungen, während der Kopf vom Untersucher rasch nach links und rechts gedreht wird und der Patient gleichzeitig versucht, einen Zielpunkt im Blick zu behalten. Da das Gleichgewichtsorgan sehr empfindlich auf Beschleunigungen reagiert, können Fehlfunktionen des Organs durch rasche Kopfbewegungen gut erfasst werden. Diese Diagnose-Technik ist für Sie als Patient gut verträglich und nimmt wenig Zeit in Anspruch. Mit dem vKIT finden unsere Ärzte in 15 Minuten heraus, ob die Ursache für den Schwindel im Innenohr oder im Gehirn liegt.

Wie der vKIT genau funktioniert, können Sie in diesem Video sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=5m3bWOibVjM

Elektronystagmographie (ENG)
Bei der Elektronystagmografie (ENG) überprüfen wir in einem speziellen Labor die Reizbarkeit der beiden Gleichgewichtsorgane im Ohr. Nach einem bestimmten Zeitrhythmus werden beide Ohren getrennt mit warmem und kaltem Wasser gereizt. Hierdurch provozieren wir Bewegungen der Augen, die elektronisch aufgezeichnet werden. Diese Untersuchung ist völlig schmerzfrei, sie dauert etwa 45 Minuten.

Video-Lagerungsprüfung
Bei der Video-Lagerungsprüfung wird nachgesehen, ob der Patient in verschiedenen Körperlagen (rechtsseitig, linksseitig, bei hängendem Kopf) bestimmte Augenbewegungen zeigt, die sogenannten Nystagmen. Zur Lagerungsprüfung wird der Patient rasch in unterschiedliche Körperpositionen gebracht, wobei die Augen mittels einer Videobrille genau beobachtet werden. Diese Untersuchung dient vor allem zur Diagnose des gutartigen Lagerungsschwindels des Innenohres, eine der häufigsten Gleichgewichtserkrankungen.

Posturographie
Das Ausmass einer Gleichgewichtsstörung kann mit der dynamischen Posturographie gemessen werden. Bei dieser Untersuchung steht der Patient auf einer Messplattform, welche mittels Kraftsensoren Gewichtsverlagerungen ermittelt und aufzeichnet. So wird der Schwerpunkt sowie das Schwingungsverhalten des Körpers und die Lastverteilung über den Füßen ermittelt. Hieraus ergeben sich Hinweise für die Diagnose und Therapie der Gleichgewichtserkrankung.

Darüber hinaus führen wir verschiedene Hörprüfungen und Untersuchungen an Hörnerven und Hirn durch (z.B. Reflexaudiometrie, Hirnstammaudiometrie).

Aufschluss über Durchblutungsstörungen geben gezielte Blutuntersuchungen und ein spezielles Ultraschallverfahren, die Dopplersonografie.

Bei Verdacht auf andere Ursachen wird die Diagnostik durch Untersuchungen beim Neurologen, Orthopäden und Internisten ergänzt.

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